THW-Krefeld zu Gast bei EVONIK Stockhausen

Krefeld, 18. September 2008 -- Der Einladung des Leiters für Umwelt, Sicherheit & Gesundheit bei der  Evonik Stockhausen GmbH, Herrn Dr. Bernd Diener, folgten heute Führungskräfte des THW Ortsverband Krefeld. Grund dieser Einladung war, wie auch beim Currenta-Besuch, das voran gegangene Initiativschreiben des neu
positionierten Fachberaters im OV Krefeld. Begrüßt wurden die
Stabsmitglieder unter anderem durch Herrn Heribert Hebben, Leiter der Betriebsfeuerwehr und dem Leiter für Umweltschutz und Sicherheit, Herrn Peter Stratmann.

Nach einem kurzen Rundgang über das Betriebsgelände folgte eine informative Präsentation, in welcher Herr Dr. Diener neben den Geschäftsfeldern auch die Komplexität des Konzerns erläuterte. Besonderes Engagement legt die Evonik Stockhausen auch in den Bereich Umweltschutz. Am Standort Krefeld produziert Evonik mit rund 750 Mitarbeitern die folgenden Produkte: Superabsorber (Saugkörper für Babywindeln), STOKO-Produkte (Hautschutz-, Hautreinigungs-, Hautpflege-Produkte), FireSorb (Löschmitteladditiv für Brandklasse A = Verdickungsmittel für Löschwasser). Mit einer Ausbildungsquote von über 7% liegt EVONIK deutlich über dem Branchendurchschnitt. Abgerundet wurden die Informationen zum Portfolio durch die Vorführung einiger Produkte, die unter anderem auch Besonderheiten in der Gefahrenabwehr mit sich bringen.

In der anschließenden Gesprächsrunde konnte den Evonik Führungskräften dargelegt werden, in welcher Weise das THW für das alteingesessene Chemieunternehmen am Krefelder Standort tätig werden kann. Ebenfalls genutzt wurde dieser Termin, um Möglichkeiten einer gemeinsamen Ausbildung zu erörtern. Vordergründig wurden hier die Bereiche Atemschutz und Erste Hilfe benannt. Im Gegenzug wurde die Betriebsfeuerwehr auf die ausdrücklich erwünschte Nutzung des  THW-Übungsgeländes im Gegenzug verwiesen. Dort ließen sich auch gemeinsame Ausbildungen und Übungen abhalten.

Bei dem anschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten der Betriebsfeuerwehr ließ es sich Herr Hebben nicht nehmen, neben der Atemschutzwerkstatt auch das erst dieses Jahr neu erstandene  Großlöschfahrzeug ausführlich zu erläutern, an dessen Planung er maßgeblich beteiligt war und welches explizit nach den standortbezogenen Anforderungen bestückt wurde.

Abgerundet wurde der Termin durch ein gemeinsames Mittagessen im Kasino des Werkes.


Veröffentlicht am:
18.09.2008 - 17:46 von Sascha Bömken

Letzte Aktualisierung
20.09.2008 - 10:49