Stellprobe der THW-Führungsstelle

Krefeld/Mönchengladbach, 14. Februar 2009 -- Um die Möglichkeiten der übergangsweisen räumlichen Erweiterung der ortsfesten LUK (Leitung und Koordination, vglb. Einsatzleitung) in der Geschäftsstelle zu erproben, wurde die Fachgruppe Führung und Kommunikation des Geschäftsführerbereiches nach Mönchengladbach gebeten.
 
Hierzu war zunächst geplant, den Führungs- und Lageanhänger (FüLa) des Führungs- und Kommunikationstrupp (FüKomTr), welcher vom Prinzip ein mobiler LUK-Raum ist, direkt an den LUK-Raum der Geschäftsstelle anzubinden und gleichzeitig alle Wege und Flächen zu vermessen.  Der zugehörige Führungs- und Kommunikationskraftwagen (FüKomKw) wurde disloziert auf dem Gelände aufgestellt. Probieren geht über studieren; doch schnell stellte sich heraus, dass sich die gewünschte Lösung als unpraktikabel erwies.
 
Der erste Knackpunkt war bereits, dass es keine befestigte Zuwegung an die, auf der Gebäuderückseite befindliche LUK gab und mehrere Bäume eine direkte und gerade Zufahrt versperrten. So musste hier der geländegängige und äußerst wendige Fernmeldekraftwagen (FmKw) der Fachgruppe aushelfen, der zwar auf dem leicht angefrorenen Boden und bei Tageslicht leichtes Spiel mit dieser Aufgabe hatte, welcher im Einsatzfall jedoch mit anderen Aufträgen betraut ist und somit nicht in diesem zeitlichen Umfang zur Verfügung steht. Weiter musste man sich die Frage stellen, wie sich die Verbringung des FüLa bei regennassem Boden und Dunkelheit  gestalten würde. Denn in einem solchen Einsatzfall, in welchem eine Erweiterung des LUK-Raumes notwendig wäre, könnten Beleuchtungs- und Bergungseinheiten des THW auch nur schlecht für eine Unterstützung abgestellt werden. Letztendlich lassen sich FüKomKw und FüLa aus arbeitstaktischen Gründen nicht, oder nur äußerst schlecht trennen, will man einen fließenden Arbeitsablauf erreichen.
 
So wurde der realisierbare Plan B getestet und beide Fahrzeuge des FüKomTr im vorgesehen Umfang an die Stirnseite der Geschäftsstelle verbracht, wo sich zum Einen Aufbau und Arbeitsablauf innerhalb der Einheit sauber realisieren lassen und zum Anderen der ursprüngliche Gedanke nur um ein paar Meter zu Fuß verlegt wurde. Führungskräfte der Fachgruppe Führung und Kommunikation, sowie Mitarbeiter der Geschäftsstelle, sprachen von einem sicherlich brauchbaren und vernünftigen Kompromiss.

direkt zur Bildergalerie




Veröffentlicht am:
15.02.2009 - 16:29 von Sascha Bömken

Letzte Aktualisierung
15.02.2009 - 16:37